KI-Agent Browsing, WebMCP & AP2:
Webseitenbesucher sind keine Menschen mehr | Podcast 2:n, Folge 70
Wie hat sich das Internet seit der Einwahl mit dem 56K-Modem verändert und wie werden KI-Agenten künftig mit Webseiten interagieren?
In dieser Folge 70 des Podcasts 2:n reisen wir zunächst zurück ins Jahr 1999: AOL-Einwahl-CD, Modemgeräusche und eine Zeit, in der der Zugang zum Internet noch Geduld erforderte. Von dort schlagen wir den Bogen zur heutigen digitalen Welt, in der Google, künstliche Intelligenz und autonome KI-Agenten die Nutzung des Internets grundlegend verändern.
Maik Grunitz und Tobias Kallinich sprechen darüber, wie sich Google von einer klassischen Suchmaschine zu einer KI-gestützten Informations- und Transaktionsplattform entwickelt. Dabei geht es unter anderem um den Google AI Mode, Agent Browsing und die Frage, wie KI-Agenten Webseiten analysieren, Screenshots auswerten und selbstständig Aktionen ausführen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Struktur moderner Webseiten.
Welche Rolle spielen der Barrierefreiheitsbaum, CMS-Systeme und strukturierte Daten, wenn nicht mehr nur Menschen, sondern zunehmend auch KI-Agenten auf Inhalte und Funktionen zugreifen?
Außerdem betrachten wir Googles zentrale Einkaufswelt rund um das Merchant Center und diskutieren, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf Onlineshops, Unternehmen und die digitale Souveränität haben kann.
Mit WebMCP - dem Web Model Context Protocol entsteht gleichzeitig ein neuer Ansatz, um Webseiten gezielt interaktionsfähig für KI-Agenten zu machen. Wir erklären, wie WebMCP funktionieren kann, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben und warum Unternehmen ihre Webseiten künftig nicht mehr nur für Suchmaschinen und Menschen, sondern auch für digitale Agenten optimieren sollten.
Eine Folge über die Entwicklung des Internets, die Zukunft der Suche und die Frage, wer künftig eigentlich eine Webseite besucht: der Mensch oder sein persönlicher KI-Agent?
Hier geht´s direkt zur Folge 70 auf YouTube:










